Eine zufällige Begegnung
Eine zufällige Begegnung
PDFWährend eines entspannten Spaziergangs durch Berlin erlebt Jonathan einige unerwartete Begegnungen, die neue Möglichkeiten eröffnen.

Jonathan lebt seit einem halben Jahr in Bern, einer Stadt voller interessanter Orte und Menschen. Er besichtigt leidenschaftlich gern die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die Bern zu bieten hat. Eines Tages beschliesst er, eine ihm noch unbekannte Ecke der Stadt zu erkunden.
An diesem Morgen steht Jonathan schon um 7 Uhr auf, frühstückt kurz und verlässt dann das Haus. Sobald er die Haustür hinter sich geschlossen hat, nimmt er die kühle, frische Herbstluft wahr. Der Boden ist mit bunten Blättern bedeckt und die Bäume strahlen in lebhaften Farben. Es ist Ende Oktober und die Sonne zeigt sich noch einmal von ihrer besten Seite, bevor sie sich in den Winterschlaf verabschieden wird. Es ist ein wunderschöner Tag und Jonathan geniesst seinen Spaziergang in vollen Zügen.
Natürlich haben bei einem solchen Wetter viele Berner das Bedürfnis, Sonne zu tanken. Jonathan ist also nicht allein: Die Strassen sind voller Autos und die Trottoirs bevölkert mit Menschen. Jonathan spaziert durch den Park an Menschen vorbei, die entspannt auf Bänken sitzen und mit geschlossenen Augen das Kitzeln der warmen Sonnenstrahlen auf der Haut geniessen.
Als Jonathan um eine Ecke biegt, rempelt ihn unerwartet jemand von der Seite an.
«Autsch!», schreit Jonathan, als er zu Boden fällt und mit dem Arm auf dem harten Asphalt aufschlägt.
«Oh, Entschuldigung. Das tut mir leid. Ich habe gar nicht gesehen ...», sagt der andere Mann, während er Jonathan aufhilft.
«Schon in Ordnung. Ist ja nichts passiert», erwidert Jonathan, richtet seinen Mantel und seine Krawatte und betrachtet den Mann, der ihn umgestossen hat. Den kenne ich doch, denkt Jonathan, oder bilde ich mir das nur ein?